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DJ Schimpagner

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Der Lebensweg eines Rebells

 

Die meisten von euch wissen sicher mit dem Phänomen Schimpagner etwas anzufangen, jedoch fragen sich sicher auch viele: "Was steckt hinter der Clownsfassade dieses beliebten Sängers und Entertainers, der Am 1. April des Jahres 1 das Licht der Welt erblickte?". Viele fragen sich "Was für ein Mensch ist dieser Schimpagner?", "Wo kommt er eigentlich her?" und "Warum trägt er niemals Waschbecken auf seinem Kopf?". Einige dieser Fragen möchte ich euch daher mit einer kurzen Biographie Schimpagners beantworten. Jetzt geht's los.

 

DJ Schimpagner, geboren am 1. April im Jahre 1, entdeckte während seiner Geburt den heiligen Gral König Arthur's und erkannte darin seine Bestimmung, als Clown, Entdecker, Eroberer, quasi als Allroundtalent durchs ewige Leben zu gehen und die Massen zu begeistern. Schon in frühester, postnataler Phase, wusste sich DJ Schimpagner der Willkür der Herrschenden zu widersetzen. Er vertrieb drei Vertreter großkapitalistischer Konzerne, welche ihm Werbegeschenke zur Geburt überreichen wollten, um ihn bereits in frühester Kindheit dem Konsumrausch zum Knechte zu machen. Mit bloßem Grimmassieren jagte er die drei Scheinheiligen von Dannen. Nur ein Hirte, welcher die Standhaftigkeit des Proletariats darstellen wollte, blieb noch ein Weilchen an der Wiege des DJ-Kindes stehen, um später mit Schimpagner's Mutter, der heiligen Maria, anzubändeln.

Am 2. April im Jahre 1 wurde das Schimpagnerkind Padawan des großen Ori Gami. Dieser zeigte ihm in jahrelanger Ausbildung die dunkle Seite der Nacht. Am Ende seiner Ausbildung im Jahre 611 ward er berechtigt, den Titel Suff Lord Schimpagner zu tragen. Im Jahre 615 verstarb Ori Gami und Padawan Schimpagner wurde zu seinem Nachfolger gekürt, was gleichzeitig Herrscher aller Welten bedeutete. Schimpagner zog sich in den Tempel Oris zurück und schwelgte in finsteren Gedanken. Jahre gingen ins Land. Jahre des Schreckens, Jahre, in denen die Menschlichkeit täglich mit neuen Katastrophen zu kämpfen hatte. Die "Stille Post", eine gar schreckliche Seuche, in deren Latenzphase der Infizierte sich in eine Bärenjagd verwandelt, um sich in derer Gestalt totzulaufen, kursierte. Hunderttausende starben - vielleicht auch mehr. Niemand konnte es aufschreiben, da der weise Schimpagner den Menschen die Schrift noch nicht gelehrt hatte. Im Zuge der "Stillen Post" brach der 30-jährige Krieg aus. Er dauerte 40 oder mehr Jahre an, da Schimpagner der Weise auch das Zählen noch nicht gelehrt hatte. Unzählige Tote ließen in den Kriegszeiten ihr Leben, überall wuchsen Friedhöfe aus dem Boden, viele grähmte der Verlust ihrer Nächsten und man beschloss nie wieder Krieg zu führen. Jedoch erwies sich dies als kein einfaches Unterfangen. Viele Menschen hatten böse Gedanken und wollten ihren Nachbarn die schändlichsten Dinge antun, z.B. etwas klauen. Bevor also ein neuer Krieg z.B. durch Diebstahl oder Ähnliches auszubrechen drohte, begab man sich zum Tempel Schimpagner's, um ihn, den weisesten aller Weisen, um Rat zu fragen. Rat mit T, denn Rad mit D war damals noch nicht erfunden. Man sprach: "Oh großer Schimpagner, erweise Dich als unser gnädig und gib uns Antowrt. Lass uns teil haben an deiner immensen Weisheit. Wir baden in Dummheit, erlöse uns von dieser Schmach der Unwissenden und bringe uns Erleuchtung!". Vier Tage und vier Nächte gingen ins Land, bis am Morgen des 5. Tages direkt die Nacht des 6. Tages begann , worauf der Abend des 12. Tages folgte. Wieder einmal wurde den Menschen bewusst, wie wichtig es ist, zählen zu können und man überlegte sich eine eigene Zahlenfolge, die wir heute als "Großen Voraus" bezeichnen. Dieser lautete so: 12, 11, 13, 12, 8, 13, 1, 4486743 und als Letztes die Zahl "Unendlich". Jedoch war es eine Kunst, mit diesen Zahlen zu zählen und daher war es nur den Reichen und Mächtigen vorbehalten, diese zu lernen.

Während also die Armen und Geknechteten noch immer vor dem Tempel Schimpagner's ausharrten, zählten die Reichen fröhlich ihre Äpfel und badeten in Glückseeligkeit, bis eines Tages eine Stimme aus dem Tempel erklang: "Knusper Knusper Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen, Hurra Hurra ich bin der Ostseekasper, Tritratrullala". Schimpagner öffnete die Pforte und trat heraus. "Meine Jünger, ihr habt die Strapazen aufgenommen, meinen Tempel zu erklimmen. Nun sehet her, ich lehre euch drei Dinge: 1. Lesen" - und die Menschheit las. "2. Schreiben" - und die Menschheit schrieb. "3. Lieben" - und die Menschheit liebte. "4. Zählen" - und die Menschheit zählte und wies Schimpagner darauf hin, dass dies bereits die 4. Lehre war, er aber nur 3 ankündigte. Schimpagner sah, dass er Gutes getan hatte und beschloss von nun an wieder unter ihnen zu leben. Die Reichen, die seine Lehren nicht empfangen hatten, da sie mit dem Zählen ihrer Äpfel beschäftigt waren, stampften sich vor Ärger selbst in den Boden.

Schimpagner ließ sich als Wertschätzung seiner selbst ein Denkmal errichten, welches uns heute als Koloss von Rhodos bekannt ist. Inzwischen schrieb man das Jahr 1001. Die Menschheit gebildet und verbrachte den Tag mit Lesen, Schreiben, Zählen und Lieben. Der weise Schimpagner saß auf seinem Denkmal und langweilte sich fast zu Tode - nur noch Lesen, Schreiben, Zählen und Lieben, Tag ein, Tag aus - monotones Gedöns. Er fing an, einen Plan gegen die Langeweile auszuhecken. Also erfand er die Religionen, nur so um mal wieder Leben in die Bude zu bringen. Jeder Religion gab er einen lustigen Namen wie Buddhismus, Hinduismus oder gar Christentum, ganz nach seinem Onkel Chris benannt. Und all die Religionen mussten gegensätzliche Ideale haben um ein möglichst aktionsreiches Schauspiel zu erhalten. An die Spitze aller Religionen stellte er sich selbst. Hier nannte er sich schlicht und einfach "Gott". Als Gott sah Schimpagner nun fröhlich zu, wie die Menschen ein blutiges Gemetzel veranstalteten. Wir Menschen wurden verbrannt, gekreuzigt, gesteinigt, bei lebendigem Leibe gegessen oder begraben. Man raubte und brandschatzte, erschlug und mordete, beschimpfte und verunglimpfte. Im Zuge der Glaubenskriege ließen Millionen Menschen ihr Leben und verantwortlich war nur einer: der gelangweilte Schimpagner. Doch was wäre der Mensch, wenn ernicht vergeben könnte. Schimpagner hatte die Menschen gelehrt, zu lieben, also liebten sie ihn weiterhin. Sie hatten ihm verziehen, dass er sie beinahe ausgerottet hätte.

Fasching 1492 verkleidete Schimpagner sich als arbeitsloser Seefahrer und ging auf Karnevalsumzug. Hier lernte er eine Prinzessin, die sich als Königin verkleidet hatte, kennen. Er verliebte sich in sie und versprach ihr, Indien zu entdecken. Am Nachmittag 1492 hatte er dann Amerika entdeckt, da er aber die Schnauze voll hatte vom Entdecken, log er der Prinzessin vor, Indien wäre Amerika. Die Prinzessin nahm Schimpagner zum Ehegatten und gebar ihm einen Hauchbär. Dieser war Tag ein, Tag aus damit beschäftigt, warmen Hauch auf kalte Scheiben zu hauchen......

 

FORSETZUNG FOLGT

Interview von Michael S. mit Dj Schimpagner vom 23.10.2005

 

Dj Schimpagner galt lange Zeit mit seiner Band "ORaNG UTaN KLaUS" als kleiner Schimmer am deutschsprachigen Rockhimmel. Doch nach der erfolgreichen Tour 2003, die sie auch 2 mal nach Potsdam führte, war es lange Zeit ruhig um die Band. Dann Anfang letzten Jahres der Schock. DJ Schimpagner gab ohne Gründe anzugeben die Trennung seiner Band "ORaNG UTaN KLaUS" bekannt und das er sich aus dem Musikbuisness zurückziehen will. Viele Fans waren entäuscht sie bombadierten DJ Schimpagner mit E-Mails.  Doch er antwortete nie auf eine. Sogar Selbstmorde und Straßenkämpfe gab es deswegen. Jetzt 2 Jahre nach der letzten Tour startete er sein unerwartetes Comeback mit  "Schmachwanderunk".

 

Michael S.: Guten Tag DJ Schimpagner. Schön dich hier zu haben

 

Dj Schimpagner: Hallo. die Freude ist ganz auf meiner Seite. Gibts hier eigentlich auch Bier?

 

Michael S.: Na klar. Ein Bier für DJ Schimpagner Bitte!

 

Dj Schimpagner: Igit Grafenwalder, dann trink ich lieber Wasser.

 

Michael S.: O.K. Dann kommen wir zu den Fragen. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit der Band "Schmachwanderunk". Warum hast du dich im Musikbuisness zurückgemeldet?Ist es etwa das Geld?

 

DJ Schimpagner: Zu der Zusammenarbeit mit "Schmachwanderunk" kam es dadurch das ich fast das ganze Jahr mit den Jungs aus der Band zusammen gehangen hab.Wir hatten ja außerdem eine gemeinsame Welttourne mit ORaNG UTaN KLaUS und SChmachwanderunk geplant.Und so ließ es sich nicht vermeiden das ich auch bei einigen ihrer Konzerte dabei war.So kam es das mich der Sänger KeckmasterKeck dann bei einem Konzert in Cottbus auf die Bühne bat. Wir sangen zusammen "Punkerurlaub" von "ORaNG UTaN KLaUS". Das hat mir sehr viel Freude bereitet und er fragte mich ob ich nicht Dauerhaft als Gastsänger bei "Schmachwanderunk" mitmachen wollte. Ich hielt das Anfangs für einen Witz. Ich nickte und unterschrieb den Wisch den mir KeckmasterKeck vor die Nase hielt.Einige Monate später fragte er mich was mit dem Vertrag sei den ich unterschrieben habe. und somit bin ich seit September Aktiv bei "Schmachwanderunk" dabei.

 

Michael S.: Aha ich hab mir das ganz anders vorgestellt. Viel späktakulärer.Also ist es eher ein Zufall das du dich ins Musikbuisness zurück gemeldet hast.Du wurdest also gezwungen?

 

DJ Schimpagner: Am Anfang wurde ich gezwungen. Dienstag wenn ich immer ins Kino gehen wollte weil ja Kinotag war haben mich die Jungs von der Band vor meiner Haustür schon abgefangen und nach Belzig gefahren wo ja der Proberaum ist. Sie haben mich mit Whiskey abgefüllt so das ich singen konnte. Nach der Probe liesen sie mich dann immer einfach in Belzig stehen.Mittlerweile macht es mir jedoch spaß mit den Jungs zusammen zu musizieren. Wir haben auch wieder ein Freundschaftliches Verhältnis zueinander.

 

Michael S.: Das hört sich ja schon spektakulärer an. Was stand eigentlich in dem Papier drin das du unterschrieben hast und warum hat man von deinem Kurzauftritt in Cottbus nie etwas erfahren?

 

DJ Schimpagner: Ach was in dem Papier stand das war gar nicht so schlimm. Ich sollte ledeglich für den Gitarristen "Hardy" als Ersatz einspringen der gerade im Krankenhaus lag. Ich hab mich verpflichtet bei 3 Konzerten dabei zu sein. Der Band immer essen zu kochen, vor dem Konzert alles hinstellen und nach dem Konzert alles aufräumen, die Sachen der Bandmitglieder zu waschen, Alkohol zu besorgen und einige Zusatzdienste zu den ich hier nicht weiter eingehen will. Ja und das mit dem Auftritt in Cottbus. Niemand wußte das ich es wirklich bin. Sie haben es alle für einen Scherz gehalten. Ich hatte mir ja kurz vorher die Haare abgeschnitten und mich einer Gesichtsoperation unterzogen weil mich in Potsdam die Fans immer umlagert haben vor allem die weiblichen.

 

Michael S.: Naja diese Verkleidung ist ja nun aufgeflogen. Jetzt weiß jeder wie der neue DJ Schimpagner aussieht. Ist das auch der Grund warum du im Sommer diesen Jahres nach Frankfurt am Main Umgezogen bist?

 

Dj Schimpagner: Das mich jetzt jeder erkennt das ist mir nicht unangenehm. Ich bin sogar gerne unter den Fans. Doch damals hatte ich Probleme weswegen ich mich sehr zurückgezogen hab. Das ich jetzt in Frankfurt wohne hat persöhnliche Gründe auf die ich nicht weiter eingehen will und hat rein gar nichts mit meiner Abschottung zu tun. Sicherlich kannte mich hier in Frankfurt bisher keiner. Doch das hat sich in den letzten Wochen auch ganz schön geändert. Immer öfter werde ich auch hier von Fans nach Autogrammen gefragt. Und es macht mir wieder Spaß mich unter die Leute zu mischen.

 

Michael S.: Beräust du die Gesichtsoperation und den Verlust deiner Haare?

 

Dj Schimpagner: Nein ich beräuhe nichts. Vor allem das mit den Haaren nicht. Ich bitte jetzt wieder um fragen die die Musik betreffen. Außerdem hab ich Durst auf Bier.

 

Michael S.: O.k. Meine Asistentin ist gerade unterwegs um dein Lieblingsbier "Sternburg Export" zu besorgen

 

Dj Schimpagner: Sind sie verückt hier öffentlich zu sagen das "Sternburg Export" mein Lieblingsbier ist. Jetzt kauft das doch jeder kleine Bravopunk und dann wird es vielleicht modern und dann auch irgendwann teuer. Ich haue hier gleich ab wenn das so weiter geht.

 

Michael S.: Nein, Nein ist ja schon gut ich werde mich zurückhalten und werde wieder zu normalen Fragen zurückkommen.Ja zwei Konzerte hast du ja schon gemacht die Vertraglich festgelegt waren. Außerdem ist ja der Gitarrist Hardy wieder gesund. Ist somit deine Zusammenarbeit mit "Schmachwanderunk" schon wieder beendet?

 

Dj Schimpagner: Sie Idiot was bilden sie sich eigentlich ein. Was sie sich hier erlauben ist ja wohl eine Frechheit. Können sie sich nicht vorher informieren bevor sie ein Interview mit mir führen?

 

Michael S. Wieso ich hab doch gar nichts falsch gemacht (heuelt)

 

Dj Schimpagner: Doch. Aber ist ja schon gut deshalb brauchen sie ja nicht gleich zu heulen. So war das ja nicht gemeint. Sie haben sich halt nicht richtig informiert. Wir haben schon alle drei Konzerte zusammengespielt die vertraglich festgelegt waren. Wir haben nähmlich im Oktober schon ein Geheimkonzert in Töplitz gemacht.(Michael S. brühlt dazwischen)

 

Michael S.: Aber woher soll ich das denn wissen wenn es ein Geheimkonzert war. Wenn das jeder wissen würde dann wär es doch nicht mehr Geheim. (heult immer noch)

 

Dj Schimpagner: Jetzt reicht es mir aber sie taube Nuss. ein Geheimkonzert ist dazu da das es vorher noch Geheim ist und nur die größten Fans darüber benachrichtigt werden das es stattfindet und wo es stattfindet. Dannach gibt man das Konzert dann bekannt. Das die nicht ganz so großen Fans sich ärgern. Sie nehmen sich dann vor auch große Fans zu werden in der Hoffnung das nächste mal von einem Geheimkonzert zu erfahren. Sie treten dann irgendwelchen Fanclubs bei, kaufen unsere CD's und Merchandisingartikel u.s.w. nur um nächstes mal dabei zu sein. Deshalb macht man Geheimkonzerte.

 

Michael S.: Achso (mit zittrigen Händen)Ich würde vorschlagen das wir erst mal eine kleine pause machen und später das interview weiterführen. Das macht hier alles mein Kreislauf nicht mehr mit. Villeicht sind sie ja erträglicher wenn sie endlich ihr Scheiß Bier haben

 

Dj Schimpagner: O.k. Dann holl ich mir erst mal nen Döner in der Zeit. Hier gibts ja nur solch Tofu, Ökoscheiß mist dreck kacke bei euch. (flucht 10 minuten und geht raus)

 

fortsetzung folgt......

 

 

Fortsetzung Interview mit DJ Schimpagner von Michael Sarna

 

Nach ca. 1 Stunde kam DJ Schimpagner wieder zu uns in Redaktion zurück. Er hatte eine ziemliche Alkoholfahne und was noch schlimmer war er stank stark nach Knoblauch und somit war es für mich noch schwerer das Interview fortzuführen.Aber ich werde mein bestes versuchen und hoffe das er sich wieder beruhigt hat.

 

Michael S.: Hallo Herr Schimpagner geht es ihnen gut. Haben sie sich gestärkt.

 

Dj Schimpagner: Ja es ist wieder alles in Ordnung. Ich habe was gegessen und auch ein Paar Pilsetten weggezischt.

 

Michael S.: O.k. dann wieder zu den Fragen. Wie geht es jetzt weiter. Soll "Schmachwanderunk" jetzt deine Hauptband sein oder hast du noch andere Projekte am Start? Was ist eigentlich aus deinen Projekten "Die lustigen Gärtner"und "The Crushing Ostseecaspars" geworden.

 

Dj Schimpagner: Anfangs wollte ich nur als Gastsänger bei "Schmachwanderunk" auftreten und auch nur bei 3 Konzerten. Wie ja bekannt ist, doch nach dem wahnsinnigen Erfolg in Dessau und Cammer habe ich lust auf mehr bekommen. Und werde jetzt meine Show noch größer und abwechslungsreicher ausbauen. Außerdem werde ich auch auf dem kommenden "Schmachwanderunk" Album als 2. Sänger agieren. Und was meine anderen Projekte betrifft kann ich nur sagen das ich meine ganze Kraft im Moment in "Schmachwanderunk" stecken werde. Die Lustigen Gärtner" wird es jedoch weiterhin geben. Und wenn wir wieder mal Zeit haben wird da bestimmt noch was kommen. Ja und "The Crushing OStseecaspars" sind alle bei der Flucht nach Polen ertrunken.

 

Michael S.: Oh herzliches Beileid. Das wußte ich nicht.Was ist eigentlich mit deiner ersten Band "Blutstuhl" die du ja nie offiziell aufgelöst hast. Planst du vielleicht irgendwann ein Comback mit dieser Band oder sogar mit deiner Band "ORaNG UTaN KLaUS"

 

Dj Schimpagner: Im Moment läuft mit "Blutstuhl" überhaupt nichts und ich glaube auch nicht das da in nächster Zeit wieder etwas laufen wird. Aber auszuschließen ist das ja nicht. Wir sind ja alle noch Freunde. Ebenso wie bei "ORaNG UTaN KLaUS".Es sind ja auch sehr viele Parallelen zwischen den Bands.Der Gitarrist von "ORaNG UTaN KLaUS" Primaten Kale war ja auch schon bei "Blutstuhl" dabei außerdem ist er ja auch Sänger der Band "Fäkalientärror" wegen der ich ja bekanntermaßen angefangen hab Musik zumachen. Sie waren ja meine Vorbilder. Wie viele nicht wissen ist ja auch der Drummer von "ORaNG UTaN KLaUS" unter einer anderen Identität auch Drummer von "Fäkalientärror" Und was ja noch viel kurioser ist. Der Bassist von "ORaNG UTaN KLaUS" "DR. Rotarschpavian". Ist der selbe der schon von Anfang an Gitarrist bei "Schmachwanderunk" ist.Wir sind halt alle eine große Familie.

 

Michael S.: Das ist ja der Wahnsinn das das alles die selben Leute waren das ist mir ja nie aufgefallen. Aber jetzt wo sies sagen ist da was dran. Sie sind ja ein Genie das so gut geheim gehalten zu haben. Du hattest ja gerade die Band "Fäkalientärror" angesprochen. Was ist aus dieser Band geworden. Sie sind ja zur gleichen Zeit untergetaucht wie "ORaNG UTaN KLaUS".

 

Dj Schimpagner: Dazu möchte ich hier nichts sagen.  Weil ich ja nicht Mitglied der Band war und es wäre unfähr sich hier darüber auszulassen. Was ich weiß das sie im Moment aus persönlichen Gründen eine Pause machen.

 

Michael S: Ihr hattet ja mit "ORaNG UTaN KLaUS" niemals was veröffentlicht. Was passiert mit den Songs wer hat die Rechte daran und wird irgendetwas davon nochmal  veröffentlicht.

 

Dj Schimpagner: Wir sind leider nie dazu gekommen richtig was aufzunehmen. wir haben jedoch einen Livemitschnitt von dem legendären X-Mas Pogofestival in Neuendorf 2002. Ich arbeite schon seit 2 Jahren an der Bearbeitung dieser Aufnahmen und ich habe vor sie Anfang 2005 zu veröffentlichen. Außerdem wird es noch eine Abschieds DVD geben von unserem 1. Auftritt im Archiv im Mai 2003. Die wird jedoch erst im Dezember 2005 veröffentlicht werden. Was die Rechte an die Songs angeht, die sind nicht sonderlich geschützt und jeder kann sie eigentlich spielen. Einige Songs werden hin und wieder im "Schmachwanderunk" Programm ihren Platz finden.

 

Michael S. : In unzuverlässigen Medienquellen gab es in letzter Zeit immer wieder Skandale um deine Person. Es hieß ja schon das du Alkohol und Tütensuppenabhängig bist und unter der Brücke lebst.

 

Dj Schimpagner: Manche Medien haben immer wieder den drang dazu völlig zu übertreiben. Um hier endlich mal klar Schiff zu machen habe ich dazu folgendes zu sagen. In der Zeit nach "ORaNG UTaN KLaUS" war ich ziemlich am Ende. Ich wollte mich ja bekanntermaßen völlig aus dem Showbuisness zurückziehen. Also begann ich immer mehr zu trinken und verlor dadurch auch meinen Job und meine Wohnung. Ein halbes Jahr hab ich in einer Gartenhütte in Potsdam gelebt. Ich hab mich dort von Fliegen und Heuschrecken ernährt. Manchmal gab es auch mal eine Maus. Irgendwann hat mich dann der ehemalige Drummer von "Blutstuhl" Eike in seiner WG aufgenommen und es ging wieder bergauf. Im Moment lebe ich jedoch wieder in meinem Auto. Aber weil ich es so will.

 

Michael S.: Das zweite Gerücht ist ja immer wieder das du unter der Krankheit der sogennatne "Schnäpchenjäger" leidest. Ist da was dran und wenn ja wie bekommst du die Krankheit unter Kontrolle

 

Dj Schimpagner: Also es fing alles vor Jahren an. Am Anfang hatte ich von der Gefahr die von dieser Krankheit ausging noch keine Ahnung. Ich stand halt jeden Mittwoch um 8.00 Uhr vor ALDI um die neusten Schnäpchen zu bekommen. Später kam dann Montag und Donnerstag LIDL dazu und es kam auch schon manchmal zu kleine Rangeleien. Das ging dann einige Monate so weiter. Als ich von der Krankheit bemerkte war es praktisch schon zu spät. Alles was irgendwie als Sonderangebot ausgepreist war mußte ich kaufen. Mir schwirten nur noch Rabate im Kopf herum. Teilweise kaufte ich bei ALDI und LIDL auch schon mal das gesamte Sortiment leer. Als ich dann mit Eike zusammen wohnte ist dann alles eskaliert. Die Wohnung war total überfühlt mit Kram und Eike wies mich erstmalig auf diese Krankheit hin. Jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag fesselte er mich ans Bett. Als dann Sommerschlußverkauf war mußte er mich jeden Tag ans Bett fesseln außer Sonntag. Da ging ich zu Mc Donalds um mich an Doppelcheeseburgern voll zu fressen die gerade im Sonderangebot waren. Ich wurde immer fetter und war auch verschuldet, weswegen ich ja auch meine Wohnung und meinen Job verlor. Als ich dann in Potsdam ein Grundstück kaufen wollte welches gerade im Sonderangebot war wurden mir die Außmaße dieser Krankheit bewußt. Ich nahm mich zusammen und habe jetzt diesen Kaufrausch wieder unter Kontrolle.Ich bitte jetzt nicht mehr um persönliche Fragen. Ihr wisst jetzt schon viel zu viel über mich.

 

Michael S.: O.k. Der Name DJ Schimpagner ist ja nun schon ein Name für sich der ja auch zur Zeit im Schriftzug von "Schmachwanderunk" steht. Wie soll es mit diesem Name weitergehen?

 

DJ Schimpagner: Ich lebe ja im Moment von diesem Name und er wird ja immer wieder mit "ORaNG UTaN KLaUS" in Verbindung gebracht. Und auch noch eine Weile bei "Schmachwanderunk" als "Schmachwanderunk feat. DJ Schimpagner" Wenn irgendwann jeder weiß das ich jetzt dabei bin wird der Schriftzug dann aus dem Namen verschwinden. Für mich bleibt er Jedoch immer. Ich werde demnächst warscheinlich auch eine Website unter dieem Name veröffentlichen, wo ihr dann alles über mich und meine derzeitigen Projekte erfahren werdet.

 

Michael S.: Ist ja interessant. schreibst du eigentlich noch selbst Songs?

 

Dj Shimpagner: Für "Schmachwanderunk" bisher noch nicht. Aber wenn die anderen einen meiner Texte annehmen ist das nicht auszuschließen. Hin und wieder schreibe ich noch Texte. Die sind jedoch größten Teils für mein Soloalbum gedacht welches ich vielleicht irgendwann mal veröffentlichen werde

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